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Die 12 Hauptinseln der Dodekanes

Die 12 Hauptinseln der Dodekanes bestehen aus:
Astipalea, Kalymnos, Karpathos, Kassos, Kastellorizo, Kos, Leros, Nisyros, Patmos, Rhodos, Symi und Tilos.




ASTIPALEA
(97 qkm, ca. 1100 Einwohner)

Diese Insel liegt im Westen der Ägäis in Richtung Kykladen und ist etwas weiter entfernt von den meisten anderen Dodekanes-Inseln. Der Baustil auf der Insel erinnert auch viel mehr an die Kykladen-Inseln. Die Insel ähnelt einem großen H - zwei Inselhälften, die durch eine nicht einmal 200 Meter breite Landenge (Isthmus) miteinander verbunden sind. Es gibt auf Astipalea nur wenige Hotels. Pauschaltourismus gibt es bisher auf der Insel nicht, nur wenige Individualreisende kommen hierher oder Ausländer, die sich ein kleines Haus gekauft haben. Hauptort ist Pera Gialo , wo sich die weißen Häuser die Chora hinauf bis zur venezianischen Burg ziehen und sieben Windmühlen auf einem Bergkamm stehen - ein wirklich schöner Anblick. Es lohnt sich wirklich einige Tage auf dieser Insel zu verbringen. Astipalea hat einen kleinen Flughafen (Flüge von und nach Athen). Schiffsverbindungen bestehen u.a. nach Naxos, Ios, Santorini, Paros, Piräus, Kalymnos, Kos, Nisyros und Rhodos.
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KALYMNOS
(110 qkm, ca. 15'000 Einwohner)

Kálymnos ist eine Insel in der Ägäis, welche zu der Gruppe der Dodekanes gehört. Sie ist 110 qkm groß und hat ungefähr 15.000 Einwohner, von denen zirka 2/3 in der Inselhauptstadt wohnen. Kálymnos liegt nördlich von Kòs und wird oft als die Insel der Schwammtaucher bezeichnet (neben der Viehwirtschaft war das Schwammtauchen der Haupterwerb der Einwohner). Sie ist die drittgrösste Insel der Dodekanes. Noch heute werden rund 50 Tonnen Naturschwämme aus dem Meer ertaucht.
Kálymnos hat die einzige Schwammfischerflotte Griechenlands. Die Blüte der Schwammtaucherei lag im 19.Jahrhundert. Der Inselhauptort ist Póthia (auch Póthea geschrieben). Dort werden die Rohschwämme zu den begehrten Badeaccesoires verarbeitet. Neben der Schwammtaucherei wird auch eine der Selbstversorgung dienende Fischerei betrieben. Im Tal von Wathí ist die Landwirtschaft von Kálymnos zu finden. Dort gibt es genügend kristallklares Wasser für die anspruchsvollen Apfelsinen-, Zitronen- und Mandarinenplantagen. Der Blick auf Wathí ist einer der Schönsten im ganzen Dodekanes.
Kalymnos spricht weniger die typischen Badetouristen an. Kalymnos begeistert durch seine Landschaft und seine Geschichte, die überall seine Spuren hinterliess. Sehr beliebt ist die Insel auch bei Kletterer (Rock Climbing). Diesbezüglich finden Climbing-Faszinierte sehr viele Angebote. Der schnellste und direkteste Weg um nach Kalymnos zu kommen, ist via Kos.
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KARPATHOS
(330 qkm, ca. 5'400 Einwohner)

Karpathos ist eine in Nord-Süd-Richtung langgezogene, gebirgige und die drittgrösste Insel der Dodekanes. Der höchste Berg, der Kalí Límni ist 1.215 Meter hoch. Ein großer Teil der einst üppigen Bewaldung fiel mehreren verheerenden Waldbränden zum Opfer.
Die südliche Nachbarinsel von Karpathos ist Kassos; im Norden schließt sich in nur wenigen 100 Metern Entfernung das unbewohnte Eiland Saria an. Pigadia ist die Haupt- und Hafenstadt der Insel. Ihr offizieller Name lautet Karpathos (Stadt). Weitere größere Ortschaften sind: Arkasa, Menetes, Othos, Mesochori, Olymbos und Aperi. Durch den Fremdenverkehr gewinnen auch die Ortschaften Lefkos, Amopi und Kira Panagia zunehmend an Bedeutung.
Karpathos war bereits in der Antike besiedelt. Die Dorer gründeten dort die vier Städte Potidaion, Arkaseia, Vrykous und Nisyros, weshalb Strabo die Insel auch Tetrapolin nannte.
Karpathos ist vor allem bei Windsurfern wegen seiner Windstatistik beliebt. Der Meltemi wird durch die lokalen Topographie noch verstärkt und lässt die Augen jedes Windsurfers glänzen. Bekannte Reviere für Windsurfer sind: Chicken Bay (oder Lagune) unmittelbar neben dem Flughafen, anschließend die Gun Bay und ein Stück Richtung Norden versetzt die Devils Bay. An windreichen Tagen kann auch am Luv-Spot gesurft werden, was allerdings aufgrund der Strömungen und der Brandung den Könnern vorbehalten bleibt.
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KASSOS
(64 qkm, ca. 1'500 Einwohner)

Die kleine griechische Insel Kassos oder Kasos liegt etwa 7 km westlich von Karpathos und 70 km nordwestlich von Kreta. Sie ist etwas grösser als die Insel Nisyros. Die Insel ist gut 16 x 6 km groß, bis zu 600 Meter hoch und hat eine Fläche von gut 64 km². Der Hauptort von Kassos ist Fry. Nebst dem Hauptort gibt es noch die Orte: Embiro, Panagia, Arvantjohori, Chadies, Poli und Ag. Marina.
Charakteristisch für die kleine Insel, deren Berge bis zu 601m Höhe aufsteigen und deren Küsten – abgesehen vom Inselnorden – steil und zum Baden wenig geeignet sind, dafür allerdings sehr fischreich, ist ihre Unberührtheit von Fortschritt und organisiertem Tourismus.
Die wenigen Bewohner in den Orten Fry (Hafen und Hauptstadt, kleines Museum mit archäologischer und volkskundlicher Sammlung, Geschäften, Tavernen und einer beschränkten Anzahl von Fremdenzimmern), Agia Marina, Arvanitochori, Panagia und Poli auf 200 m Höhe leben hauptsächlich von Landwirtschaft und Fischerei. (Textlicher Auszug von Griechenland.de)
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KASTELLORIZO
(9 qkm, ca. 200 Einwohner)

Kastellorizo liegt 3 km vor der südtürkischen Küste, weit von anderen griechischen Inseln (130 km östlich von Rhodos) und dem griechischen Festland entfernt. Sie ist die abgelegenste und kleinste Insel von Griechenland und zählt trotzdem zu den 12 Hauptinseln. Mit nur 9 Quadratkilometern und 200 Einwohnern ist Kastellorizo eine sehr kleine Insel. Die Insel kam 1945 zu Griechenland.
Nach dem 2. Weltkrieg übergab England die Inseln der Dodekanes wieder den Griechen. Die Türkei erhebt allerdings heute noch Anspruch auf Kastellorizo, was zu Spannungen führt wie wir es in Zypern kennen.
(siehe auch: www.griechenland-insel.de)
Es gibt wie immer verschiedene Wege... auch nach Kastellorizo. Der direkteste Weg ist wohl über Rhodos. Von der Schweiz, Österreich und Deutschland aus gibt es Direktflüge nach Rhodos. Du kannst auch über Athen und dann mit Olympic Airways nach Rhodos gelangen. Von Rhodos aus kommst du mit der Fähre direkt nach Kastellorizo. Erkundige dich jedoch vorher über die Fährverbindungen.
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KOS
(287'611 km², ca. 33'300 Einwohner)

Die griechische Insel Kos (griechisch Κως [kɔs] (f. sg.), türkisch İstanköy, italienisch Coo) in der östlichen Ägäis ist der kleinasiatischen Küste vorgelagert. Kos ist nach Rhodos und Karpathos die drittgrößte Dodekanes-Insel. Im Jahr 2011 hatte die Insel 33.388 Einwohner. Hauptort ist die gleichnamige, über 19.000 Einwohner zählende Stadt Kos, die das touristische und kulturelle Zentrum der Insel bildet. Seit 2011 bildet die Insel auch gleichzeitig eine Gemeinde in der Region Südliche Ägäis und gemeinsam mit Nisyros den Regionalbezirk Kos.

Auf Grund der Nähe zur türkischen Küste ist Kos ein bedeutendes Ziel von Migranten, die mit Booten von der türkischen Küste übersetzen. Im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Bau eines Registrierzentrums für Flüchtlinge auf Kos kam es im Februar 2015 zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Einwohnern und der Polizei, da die Einwohner die Beeinträchtigung des Tourismus, der Haupteinnahmequelle der Insel, durch die Flüchtlinge befürchten.


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LEROS
(53 qkm, ca. 8'000 Einwohner)

Hauptort von Leros ist Agia Marina übergangslos mit Platanos verbunden. Der Ort wird gekrönt von der imposanten Festung aus dem 14. Jh., erbaut von den Johannitern. Als erste Einwohner werden die Karen, die Leleken, die Phönizier und die Kreter mit ihrem Anführer Rodamantho, Bruder des Konigs Minos erwähnt. Während ihres stürmischen Zuges durch den Mittelmeerraum besiedeln die Dorier die Insel Leros.
Nach Homer soll Leros gemeinsam mit der Nachbarinsel Kalymnos am trojanischen Krieg teilgenommen haben. Herodot berichtet in seinen Werken von einem engen politischen und geistigen Austausch aber auch einer regen Handelsbeziehung zu den Ionern von Militos. Im 5. Jh.v.Chr. erfährt Leros eine geistige Blüte. Es ist die Zeit des spottischen Dichters Demokrit und des Historikers Feredikes.
Platanos- Hagia Marina- Panteli: Die drei Siedlungen sind in heutiger Zeit zu einem vereinigten Wohngebiet geschlossen worden. Sie erstrecken sich harmonisch, der naturlichen Beschaffenheit des Bodens folgend, uber zwei Buchten, dem Hafen der Hagia Marina und der Bucht Panteli sowie uber zwei Hugel, dem Apitiki mit der Burg auf seinem Gipfel und Merovigli mit der Quelle Palaeaskloupi (Palaeo Asklipion- Altes Asklipion) hinaus. In Platanos, dem altesten Wohngebiet auf Leros, schlagt das Herz der Insel. Es ist das historische und geistige Zentrum aber auch Verwaltungssitz und Einkaufszentrum zugleich. Am sudlichen Hang des Hugels Apitiki in Richtung der Bucht Panteli befindet sich die gleichnamige Siedlung bei welcher es sich einst um ein Fischerdorf handelte. Von hier fuhrt die Strasse zu den Windmuhlen vorbei die anschliessend zur Burg weiterleitet.
Die Hagia Marina, ein Hafen seit der Antike und einer von insgesamt zwei Hafen auf der Insel-(Lakki ist der zweite), weist mit seinen 2500 Einwohnern reges Leben auf. (textliche Auszüge von: www.lerosisland.com)
Täglich werden von Athen aus Flüge angeboten die ca. 45 Minuten bis nach Leros dauern. Weiterhin können Sie von Rhodos aus an mehreren Tagen in der Woche nach Leros fliegen. Die Schiffsreise täglich von Piräus über Patmos dauert 8 bis 11 Stunden für die Strecke von 171 Seemeilen. Schiffsverbindungen stehen auch von Kalymnos, Kos, Rhodos aber auch Kavala und von Thessaloniki aus zur Verfügung. Mittels Tragflächenboote und Katamarans wird Leros über die Sommermonate hinaus mit den Inseln Patmos, Lipsi, Kos, Rhodos und Samos verbunden.
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PATMOS
(34.5 qkm, ca. 2'700 Einwohner)

Die griechische Insel Patmos gehört geographisch und politisch zur Inselgruppe der Dodekanes in der Ost-Ägäis. Sie ist eher hügelig als bergig, die höchste Erhebung erreicht 269 m. Der Bewuchs ist sehr spärlich, es gibt kaum Bäume, nur die typische Phrygana bedeckt das Land. Der Inselhauptort Chora entstand im 12. Jhd rund um das Johannes-Kloster herum. Die winkeligen Gassen und Häuser vermitteln eher kykladische als Dodekanes Atmosphäre.
Trotz ihrer geringen Größe gehört Patmos zu den bedeutenderen Inseln der Ägäis: als vermutlicher Schöpfungsort der Apokalypse des Evangelisten Johannes ist sie Standort eines der wichtigsten Klöster der griechisch-orthodoxen Kirche und ist über mehrere hochfrequentierte Fährlinien mit dem Rest Griechenlands verbunden. So konnte Patmos trotz des fehlenden Flughafens an der touristischen Erschließung der griechischen Inselwelt teilhaben, ohne die Auswüchse eines forcierten Massentourismus erleben zu müssen.
In einer lang gesteckten Bucht als idealem Naturhafen liegt die Hafenstadt Skala, hier konzentrieren sich die touristischen Unterkünfte und Gewerbebetriebe. In der älteren Bausubstanz an der Hafenfront finden sich venezianische Elemente. Aufgrund der hohen Frequenz an- und ablegender Fährschiffe umgibt ein betriebsamer Flair den Ort. Während der italienischen Besatzung der Insel wurde Skala Standort von Post, Zollamt und der Militärverwaltung. Durch diese wirtschaftlichen und politischen Faktoren wurde der Ort zum weltlichem Hauptort der Insel.
Die Insel Patmos ist lediglich mit dem Schiff erreichbar, diese steuern aber die Insel täglich an. Schiffverbindungen zu Patmos gibt es von den Inseln: Leros, Kalymnos, Kos, Rhodos, Tilos, Silos, Mykonos und Amorgos.
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RHODOS
(1'398 qkm, ca. 125'000 Einwohner)

In der Hauptstadt Rhodos leben etwa die hälfte aller Einwohner. Rhodos liegt auf der Trennlinie zwischen der inselreichen Ägäis, von der es einen Teil des Südostrandes bildet, und dem inselarmen Levantischem Meer, beides Teilmeere des Mittelmeers. Das Zentrum der Insel Rhodos, die 78 km Länge und 35 km Breite aufweist, ist von Athen, der griechischen Hauptstadt auf dem europäischen Festland, rund 430 km entfernt. Von der Nordwestküste der Insel am Rhodos Island International Airport (Diagoras) sind es in Richtung Norden bis zur türkischen Südostküste nur etwa 17,5 km, welches die geringste Entfernung der Insel zu Kleinasien ist. Der Westküste sind die kleineren Inseln Chalki (9 km) und Alimia (7 km) sowie weitere Inselchen und Eilande vorgelagert (Entfernungen jeweils Luftlinie).
Die Insel Rhodos gliedert sich in 10 Städte und Gemeinden (Rhodos, Ialysos, Petaloudes, Kalithea, Ataviros, Kameiros, Lindos, Afandou, Archangelos und Süd-Rhodos) mit zahlreichen kleinen Dörfern wie zum Beispiel Lardos. Etwa die Hälfte der Inselbewohner leben in der Stadt Rhodos, die wie bereits erwähnt Hauptort und touristisches Zentrum im Norden der Insel ist. Deren sehenswerte Altstadt mit Großmeisterpalast und mächtigen Stadtmauern wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Palast beherbergt u.a. sehenswerte Mosaike und eine Kopie der weltbekannten Laokoon-Gruppe. Die Wassertemperatur erreicht im August etwa 27 °C. Gebadet werden kann bis in den November hinein. Die kühlste Zeit ist in den Monaten Januar und Februar.
Rhodos zählt mit über 3.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnigsten Regionen Europas. Von Mitte Mai bis Mitte September ist kaum Regen zu erwarten. Die ausreichende Wasserversorgung ist dank der Kalkgebirge ganzjährig gesichert. Unter anderem werden auch die Nachbarinseln Simi. Chalki und Nisyros durch Schiffslieferungen mitversorgt. In den Monaten Juli und August sind Temperaturen bis 40 °C nicht nur im Landesinneren keine Seltenheit. Rhodos gehört neben Kreta zu den wichtigsten touristischen Regionen in Griechenland. Saison ist von Anfang Mai bis Ende Oktober. (textliche Auszüge aus wikipedia)

Schiffsverbindungen, z.T. Auto-Fähren gibt es täglich zu den benachbarten Inseln und auch in die Türkei. Der Rhodos Island International Airport (Diagoras-Airport) dürfte mittlerweile einer der meistfrequentierten der gesamten Ägäis sein, die Zahl der hier landenden und startenden Charterflieger ist enorm. Ansonsten kann für normale Linienflüge Olympic Airways, die nationale griechische Airline, und Aegean Airlines genutzt werden, die Verbindungen laufen zumeist über Athen und Thessaloniki.
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SYMI
(60 qkm, ca. 3'000 Einwohner)

Symi liegt etwa 9 km westlich des türkischen Festlandes, 23 km nördlich der Insel Rhodos und fast 400 km südöstlich von Athen. Sými hat eine sehr stark zerklüftete Küstenlinie und eine Länge von 11,5 km bei einer maximalen Breite von 9 km. Sie ist gebirgig und bis zu 616 Metern hoch.
Die meisten Einwohner leben im gleichnamigen, um das alte Kastro gelegenen Hauptort im Norden der Insel vom Fischfang, der eher spärlichen Landwirtschaft auf der recht kargen Insel und dem immer wichtiger werdenden Tourismus. Die noch vor wenigen Jahrzehnten dominierende Schwammtaucherei spielt hingegen kaum noch eine Rolle. Neben diversen anderen Klöstern ist das im Süden gelegene und von den regelmäßigen aus Rhodos kommenden Ausflugsbooten angelaufene Kloster Panormitis das bekannteste der Insel. Es ist dem heiligen Michael geweiht und beherbergt ein kleines Museum.
Der schnellste und direkteste Weg um nach Symi zu gelangen, ist via Rhodos. Von der Schweiz, Österreich und Deutschland aus werden von ca. Mai bis ca. November Direktflüge nach Rhodos angeboten. Während den Wintermonaten fliegt Olympic Airways meist via Athen die Insel Rhodos an. Von Rhodos aus gibt es tägliche Verbindungen per Fähre oder Ausflugsboote nach Symi.
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TILOS
(64 qkm, ca. 300 Einwohner)

Tílos (auch Episkopí, Piskopí, in der Antike Télos ausgesprochen) ist eine griechische Felseninsel im Ägäischen Meer, zu den Dodekanes gehörend, nordwestlich von Rhodos, und südlichöstlich der Insel Nisyros, mit Resten der alten Stadt Telos. Tilos ist eine sehr ruhige Insel, mit wenig Einwohner die von der Fischerei, der Viehzucht und auch etwas vom Tourismus lebt. Unzählige Strände bietet Tilos zwar, diese sind jedoch steinig. Vom Massentourismus ist diese Insel noch verschont geblieben.
Tilos ist eine kleine noch recht ursprüngliche Insel mit einer Größe von nur 64 qkm (also ungefähr so groß wie Symi) und liegt zwischen Rhodos und Kos. Auf der Insel leben nur noch knapp 300 Menschen - vor ca. 100 Jahren waren es noch ca. 1500. Es gibt nur zwei richtige Ortschaften: Livadia, der Hafenort und Megalo Chorio im Inselinneren. In Megalo Chorio befindet sich ein kleines Museum, das "Elefanten-Museum", in dem u.a. auch ein rekonstruiertes Skelett zu sehen ist. Zwergelefanten (bis zu 1,20 Meter Wuchshöhe) lebten bis vor ca. 10.000 Jahren auf Tilos. Das Dorf Mikro Chorio ist seit Ende der 60er Jahren verlassen und gleicht einer Geisterstadt. Die Häuser verfallen so langsam - nur ganz wenige werden schon wieder restauriert. Sehenswert ist auf alle Fälle noch das Kloster Agios Panteleimonas, das knapp 20 km von Livadia entfernt ist. (textlicher Auszug von www.rhodos-info.de)

Tilos erreicht man nur per Schiff. Einge Gesellschaften steuern Tilos von Rhodos, Kos, Kalymnos, Nisyros und weiteren Inseln an. Oft wird Tilos als Ausflugsziel von den erwähnten Inseln gebucht. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es.

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